Braubachstraße 21
Braubachstrasse 21
Das Haus „Braubachstraße 21" war ein dreigeschossiges Wohn- und Wirtschaftsgebäude, das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammte, im 17. und 18. Jahrhundert aber baulich verändert wurde. Auf dem steinernen Erdgeschoss ruhten zwei auskragende (1) Fachwerkgeschosse. Ein breites Zwerchhaus (2) mit Wellengiebel (3) sowie Gauben (4) gliederten das Satteldach (5).
(1) auskragend = hervorspringend
(2) Als Zwerchhaus wird der ein- oder mehrgeschossige Aufbau eines geneigten Daches bezeichnet. Ein Zwerchhaus verfügt über einen Giebel und ein eigenes Dach.
(3) Die Ränder des Giebels – der oberen abschließenden Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches – sind wellenförmig gestaltet.
(4) Als Gaube bezeichnet man den Dachaufbau im geneigten Dach eines Gebäudes. Sie dient zur Belichtung und Belüftung der Dachräume.
(5) Das Satteldach besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten, waagrechten Kante, dem Dachfirst, aufeinander treffen. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen.
Quelle: „Dokumentation Altstadt", veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006
Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb und Hessens Ministerpräsident Christian Stock legten 1947 den Grundstein zum Wiederaufbau der Paulskirche, die am 18. Mai 1948 wieder eingeweiht wurde.
Bei der Altstadtgrabung in den 1950er Jahren wurden Gebäudereste aus römischer und mittelalterlicher Zeit freigelegt und teilweise im sogenannten „Archäologischen Garten“ konserviert.