Klein Nürnberg
Klein Nürnberg
Das Haus „Klein Nürnberg”, Hinter dem Lämmchen 8, war ein dreigeschossiger Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert mit breitem, ebenfalls dreigeschossigem, verschiefertem Wellengiebel (1). Im Erdgeschoss befand sich eine gewölbte Halle, deren sechs Kreuzgewölbe auf zwei Mittelpfeilern ruhten. In der Nordostecke des Hauses befand sich ein zeittypischer Treppenturm mit charakteristischer Haube. Das Haus „Klein Nürnberg” bildete die Ecke zum „Nürnberger Hofgässchen”.
Quelle: „Dokumentation Altstadt”, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006
(1) Die Ränder des Giebels – der oberen abschließenden Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches – sind wellenförmig gestaltet.
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> Präsentation "dreysse architekten" Sonderausschuss 08.02.2011
Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb und Hessens Ministerpräsident Christian Stock legten 1947 den Grundstein zum Wiederaufbau der Paulskirche, die am 18. Mai 1948 wieder eingeweiht wurde.
Bei der Altstadtgrabung in den 1950er Jahren wurden Gebäudereste aus römischer und mittelalterlicher Zeit freigelegt und teilweise im sogenannten „Archäologischen Garten“ konserviert.