Rotes Haus
Rotes Haus
Das „Rote Haus", Markt 17, trägt seinen Namen aufgrund des Anstriches mit Ochsenblut, der in einem Turnus von zwei Jahren erneuert wurde. Das kleine Plätzchen vor dem „Roten Haus" gekoppelt mit den Metzgerständen ist tief im Bewusstsein der Frankfurter Bevölkerung und der Besucher eingeprägt. Das Zunfthaus der Metzger wurde zischen 1326 und 1360 erbaut. Schöppen (Wetterdächer) schützten die Kunden der hier ansässigen Metzgereien bei schlechtem Wetter vor Nässe. Die Obergeschosse ruhten auf drei mächtigen Eichenholzsäulen und einer Mauer. Das letzte Obergeschoss war, wie das steile Dach, mit Schieferplatten eingedeckt.
Besonders hervorzuheben ist die offene Halle als Durchgang zum Tuchgaden – der Verbindungsgasse zwischen Altem Markt mit Krautmarkt und Bendergasse. Das „Rote Haus" markiert den Eingang zum traditionellen Metzgerviertel das um die „Lange Schirn" lag.
Quelle: „Dokumentation Altstadt", veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006
> Präsentation "dreysse architekten" Sonderausschuss 08.02.2011
Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb und Hessens Ministerpräsident Christian Stock legten 1947 den Grundstein zum Wiederaufbau der Paulskirche, die am 18. Mai 1948 wieder eingeweiht wurde.
Bei der Altstadtgrabung in den 1950er Jahren wurden Gebäudereste aus römischer und mittelalterlicher Zeit freigelegt und teilweise im sogenannten „Archäologischen Garten“ konserviert.