Die DomRömer GmbH
Bauherrin des DomRömer-Areals ist die Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch die DomRömer GmbH. Die DomRömer GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Frankfurt am Main. Aufsichtsratsvorsitzende der DomRömer GmbH ist Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender ist Planungsdezernent und Stadtrat Edwin Schwarz. Ein Gestaltungsbeirat steht der Stadt beratend zur Seite. Vorsitzender des Gestaltungsbeirates ist Professor Christoph Mäckler.
Die DomRömer GmbH übernimmt die Entwicklung, Planung und Realisierung des DomRömer-Areals. Die abschließende Vermarktung und der Verkauf der neu entstehenden Häuser und Wohnungen erfolgt – im Wege der Erbbaurechtsbestellung – ebenfalls durch die DomRömer GmbH. Geschäftsführer Michael Guntersdorf bringt als erfahrener Architekt und Stadtplaner sein Know-How bei Planung, Entwicklung und Bebauung des DomRömer-Areals ein.
Sitz der DomRömer GmbH: Haus zum Paradies auf dem Liebfrauenberg
In unmittelbarer Nähe des DomRömer-Areals sitzt die DomRömer GmbH seit April 2010 im Haus zum Paradies auf dem Liebfrauenberg.
Das Haus zum Paradies – ein Barockbau – war im 14. Jahrhundert Unterkunft städtischer Reisender und ist nach dem Reichsschultheiß Siegfried zum Paradies benannt. Das Haus zum Paradies grenzt als Eckhaus an den Liebfrauenberg und die Neue Kräme. Der Liebfrauenberg gilt als einer der schönsten Plätze der Frankfurter Altstadt. Von ihm ausgehend verläuft die Neue Kräme gen Süden und verbindet Liebfrauenberg, Paulsplatz und Römerberg. Gegenüber dem Haus zum Paradies liegt die gotische Liebfrauenkirche, die den Platz dominiert.
Urkunde Karls des Großen – ab 768 König des Fränkischen Reiches und ab 800 römischer Kaiser. Die Urkunde stammt aus dem Jahr 794 und nennt „Francono furd“(„Furt der Franken“) als Ort der Beurkundung. Es handelt sich dabei um die erste urkundliche Erwähnung Frankfurts.
Zeugnis der Besetzung des Domhügels durch die Römer: Ziegelstempel aus der Sohle des zum älteren Militärbad gehörenden Abwasserkanals. Er stammt aus der Ziegelei der in Mainz stationierten 14. Legion