Bebauung des DomRömer-Areals

Die Chronologie der Ereignisse

2004:
Die Stadtverordnetenversammlung beauftragt den Magistrat, einen städtebaulichen Wettbewerb für den Bereich des Technischen Rathauses auszurufen.

2005:
Eine Jury entscheidet sich für den Entwurf des Architektenbüros KSP Engel & Zimmermann. Eine öffentliche Debatte über die Planung und Ausnutzung beginnt. Die Rekonstruktion historischer Altstadthäuser wird gefordert.

2006:
Überlieferte Dokumente werden untersucht und es wird eine Planungswerkstatt eingerichtet, an der rund 60 Bürgerinnen und Bürger mitwirken.

2007:
Rückkauf des Technischen Rathauses durch die Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung beschließt eine aus der Planungswerkstatt abgeleitete Planung.

2009:
Ausschreibung eines europaweiten Realisierungswettbewerbes „Stadthaus am Markt“ und Gründung der DomRömer GmbH mit dem Auftrag zur Entwicklung und Bebauung des DomRömer-Areals im Juli. Berufung des Gestaltungsbeirates und Vorlage einer Gestaltungssatzung durch den Magistrat.
Im Dezember tritt Michael Guntersdorf sein Amt als Geschäftsführer der DomRömer GmbH an. Eine Jury entscheidet über vier Siegerentwürfe zur Überbauung des Archäologischen Gartens mit dem „Stadthaus am Markt“.

2010:
Im April beginnt mit dem „ersten Baggerbiss” der konstruktive Abriss des Technischen Rathauses. Bis Ende Juli melden sich bereits rund 120 Interessenten für den Kauf einer Altstadt-Immobilie. Am 2. November ist der Rückbau des Technischen Rathauses erfolgreich abgeschlossen. Ebenfalls im November startet die DomRömer GmbH den Architektenwettbewerb für die Neubebauung des DomRömer-Areals. Mehr als 170 Bewerbungen kreativer Büros aus Europa gehen ein.
Ein Auswahlgremium nominiert im Dezember neben 18 bereits gesetzten weitere 38 Architekturbüros.

2011:
Anfang Februar: Der Sonderausschuss DomRömer beauftragt die Arbeitsgemeinschaft Meurer Architekten Stadtplaner Ingenieure mit cba architectes aus Frankfurt am Main / Luxembourg mit der weiteren Planung des Stadthauses am Markt. Die Stadtverordnetenversammlung schließt sich diesem Vorschlag am 24. Februar mit großer Mehrheit an.
Die Ergebnisse des Wettbewerbs „DomRömer Bebauung“ werden der Öffentlichkeit am 23. März vorgestellt. Zuvor hatte ein Preisgericht aus der großen Zahl der eingereichten Modelle die 54 besten Entwürfe ausgewählt. Im Anschluss fordert die DomRömer GmbH die Preisträger zur Abgabe von Angeboten auf, führt Aufklärungsgespräche und erarbeitet eine Vergabeempfehlung an die städtischen Gremien. In der ersten Jahreshälfte startet zudem das Vergabeverfahren zur Planung der schöpferischen Nachbauten.
Ab Mai schließt die Tiefgarage Römer wegen weiterer Umbauarbeiten und das bisher verbliebene Erdgeschoss des ehemaligen Technischen Rathauses wird abgerissen.
Bis Ende September melden sich rund 350 Interessenten für den Kauf einer Altstadt-Immobilie, Wohnung oder Gewerbeeinheit. Im Herbst beginnen die Verkaufsgespräche für die optionalen Rekonstruktionen. Auf deren Grundlage erarbeitet die DomRömer GmbH eine Entscheidungsvorlage. Über diese wird die Stadtverordnetenversammlung abstimmen.

2012:
Im Januar wird mit einem festlichen Akt der Grundstein für die Neubebauung des DomRömer-Areals gelegt.

Ausblick 2012:
Die städtischen Gremien entscheiden voraussichtlich im Frühjahr 2012 über die Vergabeempfehlung der DomRömer GmbH zum Wettbewerb „DomRömer Bebauung“.
Im weiteren Verlauf des Jahres beginnen die Arbeiten zur Verlegung des U-Bahn-Zuganges am Dom sowie die Absenkung des Straßenzugs „Markt“, auch als „Krönungsweg“ bekannt, auf sein ursprüngliches Niveau. In der zweiten Jahreshälfte soll mit dem „Hof zum Rebstock“ der Bau des ersten Altstadthauses folgen. Mit dem Bau des Stadthauses am Markt wird nach bisheriger Planung im Herbst 2012 begonnen. Die Tiefgarage "Römer" soll spätestens zum Weihnachtsmarkt 2012 wieder eröffnen.