DomRömer-Areal: Mitten in Frankfurt
Das rund 7.000 m² umfassende DomRömer-Areal bietet in unmittelbarer Nähe zahlreiche Sehenswürdigkeiten: Römer, Dom, Schirn Kunsthalle und Archäologischer Garten zeugen von der Geschichte dieses Ortes. Neben historischen Plätzen, malerischen Winkeln und prächtigen Patrizierhäusern prägen Nachkriegsbauten und moderne Bauwerke das heutige Stadtbild.
Mit dem Abriss des Technischen Rathauses wird der Altstadt ein neues, zum Teil aber auch ihr altes Gesicht zurück gegeben. Das Gebiet zwischen Dom und Römer sowie Schirn und Braubachstraße wird auf der Grundlage des historischen Quartiersgrundrisses in rund 30 Parzellen aufgeteilt, sodass ein kleinteiliges, altstadttypisches Quartier entsteht. Neben den mindestens acht schöpferischen Nachbauten entstehen Neubauten, die sich gut in die kleingliedrige Struktur einfügen werden.
Wo bis vor kurzem noch das Technische Rathaus zu sehen war, werden ab dem Jahr 2013 die ersten historischen Gebäude errichtet. Junger und Alter Esslinger, Goldenes Lämmchen, Klein Nürnberg, Rotes Haus, Goldene Waage, Hof zum Rebstock und Braubachstraße 21 sind gut dokumentiert und können rekonstruiert werden. Für weitere neun Gebäude ist eine Rekonstruktion ebenfalls denkbar, sofern sich Investoren finden.
Der Archäologische Garten wird mit dem kulturell zu nutzenden Stadthaus überbaut, an das sich eine ebenfalls kleinteilig strukturierte Häuserzeile anschließt. Die Geländehöhen werden an den historischen Zustand angeglichen. So wird etwa die obere Etage der Tiefgarage „Römer” abgerissen, um die Straße „Markt” – auch als „Krönungsweg” bekannt – zwischen Dom und Römerberg wieder auf das historische Niveau abzusenken. Auf dem „Krönungsweg” schritten die Kaiser nach ihrer Krönung im Dom zum Römer.
Eine Übersicht des Planungsgebietes finden Sie hier: Rahmenplan
Urkunde Karls des Großen – ab 768 König des Fränkischen Reiches und ab 800 römischer Kaiser. Die Urkunde stammt aus dem Jahr 794 und nennt „Francono furd“(„Furt der Franken“) als Ort der Beurkundung. Es handelt sich dabei um die erste urkundliche Erwähnung Frankfurts.
Zeugnis der Besetzung des Domhügels durch die Römer: Ziegelstempel aus der Sohle des zum älteren Militärbad gehörenden Abwasserkanals. Er stammt aus der Ziegelei der in Mainz stationierten 14. Legion