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Hinter dem Lämmchen 6 „Goldenes Lämmchen“

  • HDL6

Hinter dem Lämmchen 6 „Goldenes Lämmchen“

Fakten

Gebäudetyp: 
Rekonstruktion
Architekt: 
Claus Giel, Dieburg
Nutzung: 
EG: Bürgerberatung
OG: Wohnungen

Das Goldene Lämmchen – Patriziersitz und Messehof

Das Gebäude:
Vier Bauepochen finden sich im „Goldenen Lämmchen“ und seinem Innenhof, die sich urkundlich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Die spätgotische Madonna, die an der südwestlichen Hausecke angebracht ist, stammt aus der Blütezeit des Messehofes im 15. Jahrhundert, in der der Hof in der Hand einer reichen Patrizierfamilie lag und Umschlagplatz für zahlreiche Waren war. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die für die Zeit typischen Laubengänge als Holzgalerien eingefügt. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude generalüberholt und erhielt auch ein Mansarddach. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte der Durchbruch zur Braubachstraße und ein neuer Anbau, der in den Hof hineinragte, wurde auf eine kräftige Säule mit ionischem Kapitell aus Muschelkalk gestellt. Als Wandauflage dienten zwei Steinskulpturen – Karyatide und Atlant – im späten Jugendstil und im gleichen Material wie die Steinsäule. Diese Elemente finden sich heute wieder an der gleichen Stelle. 

Quelle: Matthias Alexander (Hg.): Die Neue Altstadt Frankfurt am Main, Societäts Verlag

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