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Markt 17 „Neues Rotes Haus“

Markt 17 „Neues Rotes Haus“

M17

Fakten

Gebäudetyp: 
Nachbau
Architekt: 
Denkmalkonzept GmbH, Bad Nauheim / Jourdan & Müller, Frankfurt am Main
Nutzung: 
DomRömer GmbH

Neues Rotes Haus

Das im 16. Jahrhundert errichtete „Neue Rote Haus“ am Markt 17, mit seinen vier Geschossen, dem verschieferten Giebel (1) und der „Frankfurter Nase“ (2) in dessen oberem Winkel, stammte noch aus gotischer Zeit. Das Gebäude war mit dem „Roten Haus“ durch einen gemeinsamen Eingang verbunden und erschloss dessen Obergeschoss durch Treppen. Die drei Stockwerke über dem steinernen Erdgeschoss bestanden aus verputztem Fachwerk. Im Erdgeschoss war seit 1877 eine Metzgerei untergebracht, 1935 übernahm ein Schuhmacher das Geschäft.

Quelle: „Dokumentation Altstadt“, veröffentlicht vom Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006

  1. Der „Giebel“ ist die obere abschließende Wandfläche eines Gebäudes im Bereich des Daches.
  2. Bei einer „Frankfurter Nase“ handelt es sich um eine architektonische Besonderheit aus dem Frankfurter Raum - sie bezeichnet die Auskragung der Giebelfläche unmittelbar unterhalb des Dachfirsts. Oftmals war diese Fläche zusätzlich verschiefert.

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